Ein Bericht „Allergien Beim Hund“

Habt Ihr euch einmal gefragt, warum Haustiere unter einer solchen Masse an Allergien leiden, Wildtiere aber nicht? Fällt es denn niemandem auf, dass es keinen Maulwurf mit Pollenallergie gibt? Oder ein Nashorn mit Futterunverträglichkeiten?
All diese modernen Zivilisationskrankheiten gibt es kurioserweise nur bei uns Menschen und unseren Haustieren – beginnend vor einigen Jahren bei unseren Hunden und mittlerweile auch stark verbreitet bei unseren Katzen. Wer weiß, wann die Zeit kommt, an dem es auch Meerschweine und Kaninchen betrifft.
Im Laufe der Evolution wurde aus dem selbständigen Wolf ein völlig abhängiger Haushund, dem es nicht mehr möglich ist, freie Entscheidungen zu treffen. Selbst das Instinkthandeln wird durch den Menschen abgenommen. So entscheidet der Mensch, wann der Hund sich verpaaren darf, wann er was zu fressen bekommt, auf welchen Untergründen er schlafen soll, welche Chemie dieser Hund ertragen muss und wann er sich draußen lösen darf.
Wer behauptet, dass man den heutigen Haushund nicht mehr mit dem damaligen Wolf in seiner genetischen Beschaffenheit vergleichen kann, der irrt. Allein der Aspekt, dass Wölfe und Hunde sich verpaaren können, zeigt deren genetische Gleich- bzw. Ähnlichheit. Aber diese Gene hatten trotz der vielen Jahrtausende noch keine Möglichkeit, sich an dieses andersartige Leben zu gewöhnen und anzupassen. Künstliche Nahrungen, chemische Zusätze, Medikamente und Nervengifte, Heizungen und Abgase, künstliches Licht, Hundeparfüme und viele andere vom Menschen erschaffenen Einzelheiten machen den heutigen, so sehr geliebten Haushund einfach nur krank.
Der Mensch ist nur noch damit beschäftigt, GEGEN Krankheiten zu kämpfen, anstatt FÜR Wohlbefinden zu sorgen, obgleich bei ihm selber oder aber bei seinem Haustier. Aber was erwartet man von einer Fast-Food-Gesellschaft, die das Prinzip der Schnelllebigkeit und der Selbstbeschränkung lebt.
Man sollte sich nicht mehr ausschließlich auf Futtergrenzwerte, gesetzliche Vorgaben und Schulmedizinern verlassen, sondern zu all dem auch seinen Verstand einschalten. Gesetze, Ärzte und Wissenschaftler sollten nur einen Rahmen geben, jedoch übernimmt keiner von Ihnen die Verantwortung für das eigene Tier. Die Sorgfalt und das Pflichtgefühl bleiben bei dem Tierhalter – man kann es nicht einfach abgeben.
Es ist nicht richtig, sich hinzusetzen, davon auszugehen, dass man selbst nicht betroffen ist und jeden Tag auf Holz zu klopfen. Wenn die Krankheiten einmal da sind, ist es umso schwerer, die Kurve zu bekommen.
Warum aber nehmen die Allergien in der Hundegesellschaft so zu? Wo kommt das alles her?
Man stelle sich den eigenen Hund als großes Holzfass vor:
Das Holzfass hat ein Fassungsvermögen von 280 Liter. Diese Menge teilen wir einfach durch 7.
Industriefutter
Allergene und Impfungen
Stress als unnatürlicher Reiz
Parasiten
Infektionen durch Viren, Bakterien und Pilze
Strahlungen von Elektrosmog, Röntgen etc.
Umweltgifte
Das sind all die Dinge, die ein Körper im Extremfall aushalten muss. Dazu kommen kleine Risse im Fass, die man als vererbte „Defizite“ betrachten kann.
An das Fass bringe ich nun, damit es nicht überläuft, noch einen kleinen Hahn an, den man aufdrehen kann, um den Körper zu entlasten. Damit sind die Entgiftungsorgane gemeint.
Der Hahn kann aber nur eine kleine Menge am Tag verarbeiten. Ist die also zuführende Menge größer als das, was der Hahn am Tag leisten kann, wird das Fass überlaufen und erst dann zeigt der Körper des Hundes seine Symptome, wie Allergien, Durchfall, Hauterkrankungen, Probleme im Hormonhaushalt und Verhaltensveränderungen.
Wir setzen bei unseren Tieren immer ein unendlich starkes Abwehrsystem voraus, obwohl der Hund auch irgendwann seine Grenzen erreicht.
Man darf hierbei nicht verwechseln, dass es nicht um die einzelne Impfung geht oder um den Straßenlärm beim Gassi – es geht um das Gesamtpaket, worüber wir nachdenken müssen.
Nehmt euch die Zeit, setzt euch hin und schreibt auf, was alles auf Euren Hund und seinen Körper einwirkt und schaut, an welchen Punkten Ihr etwas verändern könnt. Überlegt, an welchen Stellen Ihr eurem Hund zu viel zumutet und was nur unnötig im Fass landet.
Wenn wir Menschen rauchen, Alkohol trinken, ungesund essen, Medikamente ohne Ende nehmen, im Stress leben – es ist unser eigener Körper, den wir freiwillig belasten…..EUER HUND kann aber nicht alleine entscheiden….!
Es hat alles seinen Grund, warum Hunde immer mehr erkranken und warum sie verhaltensauffälliger werden.
„Früher hat es das nicht gegeben!“ …und da ist etwas Wahres dran.
Damit verbleibe ich, bis zum nächsten Artikel….und freue mich, wenn auch diesmal wieder tolle Zuschriften kommen, die ich selbstverständlich beantworten werde.

Dieser Beitrag darf sehr gerne geteilt werden….Eure Tierheilpraxis aus Berlin

http://tierheilpraxisberlin.de/allergien-beim-hund-2

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