Hundeapotheke

Wer einen Hund hat sollte einige Dinge wissen und im Haus haben, damit man in kleinen Notfällen sich selbst behelfen kann.

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Fieberthermometer:
Die kleinen Hunde haben eine Normaltemperatur von 38° – 39° . Nach Anstrengungen, Sport, Aufregung und auch im Sommer kann die Temperatur auch mal auf 39,5° ansteigen ohne das es gleich Fieber sein braucht.

Untertemperatur:
Sinkt die Temperatur unter 37,8 ° weiterhin fallend, muss man mit einer Vergiftung rechnen und sofort zum Tierarzt fahren.
Fieber:
Steigt die Temperatur über 39,5 ° reagiert der Organismus auf irgend etwas. Das ist erst einmal gut und nicht schlimm. Der Hund braucht Ruhe und viel Flüssigkeit. Steigt das Fieber nicht deutlich über 40° sollte man das Immunsystem des Hundes  mindestens 24 Stunden walten lassen.
Fieber senken:
Wenn der Hund Fieber hat, gibt es Möglichkeiten dieses zu senken.
Die Pfoten des Hundes mit lauwarmen Wasser spülen, langsam die Brust befeuchten. So wie der Hund es verträgt kann er in eine Wanne mit lauwarmen (ca. 30°) Wasser gestellt werden, sodass er bis zu dem Unterbauch im Wasser steht. Der Rücken sollte nicht unter Wasser.


Kleinere Wunden und Hautabschürfungen:
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Es kann immer einmal vorkommen, dass sich kleinere Verletzungen zugezogen werden, oftmals bemerken wir diese nicht einmal. Sehen wir etwas, können wir einiges zur Behandlung tun.

Meist reicht es schon wenn man die Wunden mit einem der unten genannten Mittelchen betupft:
Kollodiales Silber
Arnika Tinktur
Calendula


Insektenstiche:

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Gerade in der warmen Jahreszeit kommt es schnell vor, dass ein Hund von einer Biene, Wespe oder anderem Insekt gestochen wird.
Einige Hunde reagieren allergisch auf diese Stiche. Schnell bilden sich Quaddeln am ganzen Körper, die sogar zu einem Anaphylaktischen Schock führen können, der lebensbedrohlich ist.

Damit Sie vorbereitet sind.
Frubiase – kaufen Sie sich dieses Calciumpräparat und lagern dieses im Kühlschrank. Sollte der Hund gestochen werden geben Sie dem Tier eine Ampulle Frubiase, damit können Sie eine allergische Reaktion verhindern.
Das funktioniert auch bei pflanzlichen und allen anderen allergischen Reaktionen.

Haben Sie nicht mitbekommen, dass der Hund gestochen wurde und es ist bereits zu Quaddeln gekommen hilft nur noch Kortison.


Überhitzung:
Gerade im Sommer leiden viele Hunde unter Überhitzung . Der Hund schwitzt nicht, er reguliert seine Körpertemperatur über die Zunge und die Pfoten.
Steigt die Außentemperatur über 30° können viele Hunde gar nicht so schnell hecheln wie sie runterkühlen sollten.
Nicht jeder Hund geht bereitwillig in ein kühlendes Bad.
Einige Möglichkeiten haben wir trotzdem außer schattige Plätze anzulegen.
Kühlmatten, worauf sich der Hund legen kann.
Eine Sandkiste im Schatten mit nassem Sand, dort kann der Hund sich abkühlen.
Es gibt auch Hundejacken, die durch Kühlakkus den Hund kühlen können.
Selbstverständlich sollte der Hund kühles Wasser dauerhaft zum trinken zu Verfügung stehen haben.

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Spaziergänge sollten nur am frühen Morgen oder auch spät abends unternommen werden.