Spulwürmer, Parasiten

Die Welpen werden über die Muttermilch mit Spulwurmeiern und Spulwurmlarven infiziert!

Hat sich schon einmal der ein oder andere Gedanken darüber gemacht, WARUM Mutter Natur das so eingerichtet hat? Sicherlich nicht, damit die Pharmaindustrie ihre Wurmkuren verkaufen kann !!!

Die Natur hat immer ein ausgeklügeltes System und auch die ekligen Spulwürmer haben eine wichtige Aufgabe für unsere Welpen.

„Die Kontaminierung mit Spulwurmeiern ist wichtig für das Immunsystem der Welpen !!!“

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Vor der Geburt wird ein Welpe im Uterus, nach der Geburt vorerst durch die Mutterhündin mit Abwehrkörpern ( maternale Antikörper) versorgt.
Das Immunsystem des Welpen ist noch nicht in der Lage, sich selbstständig gegen Krankheiten und Parasiten zu wehren. Vom Tag der Geburt an wird das Immunsystem des Welpen aktiv und „lernt schrittweise“ sich gegen die Aussenwelt zu behaupten.

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Würmer:
Spulwürmer entwickeln sich durch Organwechsel. Die Larven durchwandern dabei während ihrer Entwicklung zum erwachsenen Wurm verschiedene Organe desselben Wirtes. Dieser Prozess wird auch als Larvenwanderung bezeichnet. Zu Beginn der Wanderung schlüpfen die Larven im Dünndarm aus ihren Eiern. Dann durchbohren sie die Darmwand, um in die Blutbahn zu gelangen. So erreichen sie über den Blutweg die, das und schließlich die Lunge.
Die Lunge ist Zwischenstation auf ihrem Entwicklungsweg. In der Lunge wandern die Larven wieder aus den Blutgefäßen heraus und begeben sich in den Hohlraum der Lungenbläschen, den Alveolen. Vom Alveolarlumen aus gelangen sie über die Atemwege in den Rachen, wo sie verschluckt werden. So gelangen sie über die wieder in den Dünndarm. Es passiert nur sehr selten, dass Larven in die oder das Gehirn eindringen. Wenn das der Fall ist, dann verursachen sie dort erhebliche Gewebsschäden.
Der gesamte Reifungsprozess dauert etwa zwei Monate. Die erwachsenen Spulwürmer können eine Lebendsauer von 1 bis 1,5 Jahren erreichen. (Quelle)

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Welpen scheiden bereits nach ca. 2-4 Wochen lebende Spulwürmer aus, also ist davon auszugehen, dass der Welpe bereits im Mutterleib infiziert wurde oder , dass der Welpe über die Muttermilch nicht nur Wurmeier übertragen bekommt sondern bereits Larven, die sich schon kurz nach der Geburt im Dünndarm ansiedeln.
Der Wurm ist ein wichtiger Trainingspartner des Immunsystems!
Das Immunsystem reagiert auf diese Parasiten und lernt diese zu elimenieren, bzw. ein Gleichgewicht aufzubauen.

Eine Wurminfektion dämpft die Abwehr. Damit ein Wurm in seinem Wirt überleben kann, muss er dessen Immunsystem überlisten. Der Wirt darf ihn nicht töten – aber der Parasit darf auch seinen Wirt nicht nachhaltig schaden. Im Zusammenleben der Würmer mit dem Organismus hat sich im Laufe der Evolution eine clevere Zellkommunikation entwickelt. Und genau die Immunantworten, die auf einen Wurm reagieren, scheinen uns Allergien vom Leibe zu halten. (Quelle)

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Allergien und auch Autoimmunerkrankungen können vermieden werden, wenn es dem Immunsystem ermöglicht wird, ein Gleichgewicht zwischen Parasiten und Organismus herzustellen.
Diese Möglichkeiten werden unseren Hunden genommen, weil viele uninformierte Züchter, Verbände, Halter , Tierärzte usw. den Welpen ständig Wurmkuren verabreichen.

Wurmkuren (Nervengifte) oder noch schlimmer Spot Ons, die nicht nur die Würmer töten, sondern dafür sorgen, dass das empfindliche Gleichgewicht Organismus-Parasit nicht aufgebaut werden kann und dadurch Allergien und Autoimmunerkrankungen begünstigen.

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ENTSETZEN !!!!  Wir sollen Würmer gut heißen ????
Im tierischen ( übrigens auch im menschlichen) Körper befinden sich unzählige Helfer, die wir alle nicht „nett“ finden.

Bakterien, Milben, Würmer uvm. besiedeln den gesamten Organismus. Sicher wird auch zukünftig ein Forscher xy bald weitere, angebliche „Ekligkeiten“ finden und diese werden uns  als „gefährliche und gesundheitsschädigende“ Parasiten erklärt, die unbedingt bekämpft werden müssen. Rein zufällig hat man das Gegenmittel schon parat.
Eine neue Ära der daraus resultierenden Krankheiten wird geboren………………..

Warum fragt sich eigentlich niemand WARUM die Natur diese „Fremdlinge“ auf unseren Körper bzw. den Hundekörpern platziert hat ?

Selbstverständlich sind es nicht nur die Wurmkuren, die dem Immunsystem unserer Fellnasen schaden, Impfungen, Ernährung, Zucht und soziale Kontakte sind ebenso wichtig – das Gesamtpaket muss stimmen.

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