Impfen

Impfvorschriften der Verbände

8 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe
12 Lebenswochen: HCC, Leptospirose,Parvovirose, Staupe, Tollwut
16 Lebenswochen: HCC, Parvovirose,Staupe, Tollwut
15 Lebensmonate: HCC, Leptospirose,Parvovirose, Staupe, Tollwut
Wiederholungsimpfungen:
Leptospirose: jährliche Wiederholungsimpfungen (in Endemiegebieten häufiger)
HCC, Parvovirose, Staupe: Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind ausreichend.
Tollwut: In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung vom 20.12.2005 die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine.

Und an diesem Impfschema halten immer noch viele Tierärzte fest, obwohl es inzwischen neue Richtlinien gibt: NEUE WSAVA-RICHTLINIE FÜR DIE WELPENIMPFUNG (LINK), und wenn man bedenkt, dass fast alle Rassewelpen so durchgeimpft werden, obwohl es KEINE IMPFPFLICHT in Deutschland (LINK) gibt.



Impfschäden

Auf der Homepage "Impfschäden Hund" können Sie einige Informationen nachlesen.


Titergestütze Impfung

Grundimmunisierung von Welpen:

Ein neugeborener Welpe bekommt durch seine Mutter (Blut und Muttermilch) Antikörper (maternale Antikörper), die den Welpen vor Erkrankungen schützen. Solange diese maternalen Antikörper im Welpen vorhanden sind, wäre eine Impfung im wahrsten Simne des Wortes "für die Katz" , also wirkungslos.

Aus diesem Grund wird den Welpen in der 6. - 9. Lebenswoche Blut abgenommen, das an ein Labor geschickt wird, das den Titerstatus des Welpen bestimmt.
Anhand dieses Ist-Titerwertes kann der "richtige Zeitpunkt" errechnet werden, um den Welpen "einmalig" zu impfen. Wir dokumentieren den "Titerwert vor der Impfung".

Weitere Impfungen sind durch diese Methode nicht mehr nötig.
Auf dem Beipackzettel des Impfserums steht, dass eine "einmalige" Impfung nach der 12. Woche ausreicht.
Allerdings ist inzwischen erwiesen, dass die maternalen Antikörper oft bis nach der 20. Woche nachweisbar sind. Somit dürfte der Züchter die Welpen erst mit 5-6 Monaten impfen lassen. Solange ist kein Welpe bei seinem Züchter, also nicht durchführbar.

Mit frühestens 12 Wochen bekommt der Welpe eine SHP-Impfung (S = Staupe, H = Hepatitis, P = Parvovirose). Da der Welpe mit 10 Wochen zu seiner Familie umzieht, geht der Besitzer mit dem Erst-Titerwert zu seinem Tierarzt und lässt den Welpen einmalig impfen.

Etwa 2-3 Wochen nach dieser Erstimpfung wird eine Kontroll-Titer-Bestimmung durchgeführt, um den Impferfolg zu kontrollieren.
Sind die Werte auch nur geringfügig höher als der zuerst ermittelte Wert, war die Impfung erfolgreich. Im Fall von Lebendimpfstoffen (S-H-P) ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Es ist kein weiteres Nachimpfen nötig.

Warum nur S-H-P ?
S (Staupe ) und P (Parvovirose) sind Lebendimpfstoffe. Bei S und P ermitteln wir den Titerwert und auch hier ist nur ein lebenslanger Schutz vorgegeben, wenn der Titer angestiegen ist. Leider gibt es diese beiden Impfstoffe nicht einzeln. Deshalb nimmt man H (Hepatits) in Kauf.
Alle anderen Impfstoffe sind nur notwendig, wenn ein "Infektionsdruck" in der Umgebung vorliegt.

Und nun der Satz, der all die Bemühungen umschmeisst: Ein Titerwert ist KEIN Hinweis auf einen Impfschutz !!!

Titerbestimmung ist völlig umsonst und bringt nichts. Ein erhöhter Titer zeigt lediglich an, dass Kontakt bestand, sagt aber überhaupt nichts über einen Schutz aus. Ein hoher Titer gibt keinen Schutz und ein niedriger Titer bedeutet nicht, dass kein Schutz besteht.
Im übrigen ist es Aluminium, welches Titer ansteigen lässt. Ohne das Aluminium und sonstige Zusätze würden Titer gar nicht ansteigen, deshalb werden diese Giftstoffe zugesetzt. Ein deshalb erhöhter Titer soll dann vermeintlichen Schutz vorgaukeln. (LINK)


Keine Impfungen bei meinen Welpen

Als guter Züchter innerhalb des VDH musste ich mich dem Impfzwang (und das, wo es in Deutschland keinen Impfzwang gibt !) unterwerfen. Brav übernahm ich den Slogan "Ein guter Züchter impft; die, die nicht impfen, sind Vermehrer!" und brüllte auch in dieses Horn. Unkritisch übernahm ich - LEIDER!

Meine Welpen ertrugen diese Giftattacken - der eine mehr, der andere weniger.




Zwergpinscherrüde Césár reagierte auf eine Kombiimpfung so extrem, dass es um sein Leben ging.
Mit hochdosiertem Kortison bekamen wir die Schwellungen in den Griff.
3 Monate dauerte es, bis er genesen war. Zwingerhusten, ausgelöst duch die Impfung, Wasser in der Lunge und Fieber quälten den Hund sehr.  
Zwergpinscherwelpe, der nach der Erstimpfung ohne Tollwut so mächtig reagierte und dann auch hier mit Kortison behandelt werden musste. 

Nachdem 2 meiner Hunde so heftig reagierten, wurde auch das Thema "Impfen" eines meiner Steckenpferde. Mit Hilfe vieler engagierter informierter Helfer fing auch ich an, zu begreifen, und kam zu der Entscheidung, dass ich nicht mehr impfe.


Meine Welpen kommen von Hündinnen, die nicht geimpft und nicht chemisch entwurmt werden, und auch sonst die gängigen Pülverchen werden bei meinen Hunden nicht genutzt.
Zu fressen gibt es das, was auch der Wolf frisst und zwar von Beginn an.

So werden aus den Winzlingen ohne Chemie gesunde immunstarke Welpen, die bei Weiterführung auch gesund bleiben können.


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